No more fish ?!

Unter Berücksichtigung des Umstands, dass aufgrund von Überfischung und sonstigen Umweltfaktoren, wie etwa der sog. Versauerung der Ozeane durch steigende Kohlendioxydaufnahmen, ein Drittel der Weltfischbestände bereits unkorrigierbar zerstört sind und weitere 50 % bis – wie es so schön heißt – an ihre Grenzen befischt werden, ist es mehr als nur wahrscheinlich, dass in absehbarer Zeit, also in einem Zeitraum von 20 – 30 Jahren, Fisch als Nahrungsmittel weltweit nicht mehr in wesentlichem Umfang zur Verfügung steht. Und wenn dann bedacht wird, dass von aktuell 7 Milliarden Menschen auf dieser Erde 2,6 Milliarden vom Nahrungsmittel Fisch abhängen, kann sich jedermann ausmalen, wie die dann entstehende humanitäre Katastrophe aussehen wird.

 

Der Slogan ‚No more fish’ wird, so jedenfalls sieht es heute aus, also aller Wahrscheinlichkeit Realität sein. Ob der Aufruf zudem als provozierende Aufforderung verstanden werden sollte, zum generellen Verzicht auf Fisch aufzufordern, soll heute jedermann für sich selbst entscheiden – aber zur Sensibilisierung der Frage, welcher Fisch wie oft auf den Teller kommt, sollte er auf jeden Fall dienen.